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Nachhaltig gesund – Regionales Obst als Vorbild

Was haben Obstkörbe, Papierbestellungen und ein nachhaltiges StartUp-Projekt gemeinsam? Bei genauer Betrachtung viel mehr als man sich zunächst vorstellen kann.

Zugegeben, Obst und Papier haben auf den ersten Blick relativ wenig Gemeinsamkeiten. Trotzdem versorgen wir seit einiger Zeit bereits unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer wöchentlichen Portion Vitaminpower. Mehrere Obstkörbe stehen in den einzelnen Abteilungen zur Verfügung. Darin finden sich saisonal verfügbare Obstvarianten aus der Region. Auch mancher Besucher greift bei diesem für alle kostenlosen Angebot gerne beherzt zum Bodenseeapfel und lässt die obligatorische Butterbreze oder die belegte Semmel links liegen. Gerade an heißen Arbeitstagen erfreut sich der Vitaminschub großer Beliebtheit. Bestellt wird das Obst natürlich beim  wenige Kilometer entfernten Obsthändler. Kurze Wege, Regionalität und Saisonalität gehören zum Erfolgsrezept des Projekts.

Doch warum dient der Obstkorb als Vorbild für andere Rohstoffe wie zum Beispiel Papier? Die Antwort liefert uns unsere Heimat, das Allgäu. Es lehrt uns, wie aus nachhaltigem Wirtschaften mit Ideenreichtum hochwertige Produkte entstehen. Global Sourcing, also die weltweite Beschaffungsstrategie hat nicht zuletzt durch die Covid-19-Pandemie an Bedeutung verloren und gerät zunehmend in Verruf.

Warum den Apfel aus Spanien kaufen, wenn er auch am Bodensee wächst? Warum das Papier aus Nordamerika oder Asien beziehen, wenn ein vergleichbares Produkt in Europa oder noch besser Deutschland, Bayern oder dem Allgäu zur Verfügung steht? Es ist an der Zeit, nicht nur über die Eigenschaften des Produkts zu sprechen, sondern auch über seine Herkunft. Denn wer Nachhaltigkeit im Unternehmen lebt, übernimmt Verantwortung für unseren Lebens- und Wirtschaftsraum von heute und sichert die Lebensgrundlage von morgen.

Zurück zum Obst und dem Ideenreichtum des Allgäus. Kürzlich durften wir eine Studentengruppe der Hochschule Kempten bei einer tollen Idee begleiten. Die Geburtsstunde der „Frischling-Verpackung“. Eine nachhaltige und recycelbare Hauptverpackung mit vier kleinen „Frischlingen“, die es in sich haben. Der Frischling, eine 7 cm kleine Kissenverpackung samt des speziell entwickelten Inhalts, bindet das Reifegas der Obst- und Gemüsesorten und verlängert somit deren Haltbarkeit.

Klar findet der Frischling auch bald Einzug in den Eberl & Kœsel Obstkorb, doch noch müssen wir uns etwas gedulden. Frei verfügbar in den Einkaufsläden der Region ist der Frischling erst in einigen Wochen. Bis dahin (und selbstverständlich auch darüber hinaus) arbeiten wir, unterstützt durch die wöchentliche Obstportion, an vielen spannenden und nachhaltigen Projekten für und mit unseren Kunden.