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Eberl & Kœsel BookFlow - Next Generation Digital Printing

Die Herstellung von Büchern mit Umfängen über 1000 Seiten auf Dünn- oder Werkdruckpapier – insbesondere für Verlage aus den Bereichen Recht, Wirtschaft, Steuern (RWS) – stellt hohe Anforderungen. Zugleich wächst der Bedarf nach kurzfristig lieferbaren aber immer kleiner werdenden Auflagen. Mit der Investition in eine neue, hochmoderne und effiziente Produktionslinie zeigt Eberl & Kœsel, wie mit neuer Hard- und Software, einer effizienten Prozesskette und jeder Menge Erfahrung diese Kundenwünsche erfüllt werden. Der Name dieser einmaligen Lösung: Eberl & Kœsel BookFlow.
Eberl & Kœsel

Der Buchfluss. Ein endloser, faszinierender Daten- und Papierstrom ist Basis für die moderne Buchproduktion von heute. Bis aus unbedrucktem Papier ein Buch entsteht, braucht es klassischerweise viele einzelne Arbeitsschritte: Die Druckplatten werden erstellt, die Bogen gedruckt, gefalzt und zusammengetragen, dann geklebt oder geheftet und der Buchblock schließlich dreiseitig beschnitten, bevor er in die Buchdecke eingehängt wird. Vergangenheit. Zumindest für die Bücher, die – häufig auf dünnem Papier – im digitalen Rollendrucksystem bei Eberl & Kœsel produziert werden. Denn die Produktionslinie bedruckt das Papier, falzt, presst, klebt und schneidet in einem Zug, sodass am Ende fertige Buchblöcke das Aggregat verlassen.

Dieser durchgängige Prozess – von der Papierrolle zum fertigen Block – ist der wichtigste Faktor, um umfangreiche Bücher in niedriger Auflage kurzfristig und wirtschaftlich zu produzieren. Ergänzt wird alles durch eine digitale Schnittstelle zur Datenübertragung sowie einen Online-Preiskalkulator für maximale Effizienz und Transparenz für den Kunden.

»Auflagen von 200, 500 oder 1000 Exemplaren mit mehreren tausend Seiten, wie sie die Verlage heute mehrfach im Jahr benötigen, sind mit den klassischen Produktionsprozessen wirtschaftlich nicht rentabel«, erklärt Hans-Georg Trentz, Kundenberatung Außendienst von Eberl & Kœsel. »Im Digitaldruck hingegen fallen die Rüstkosten aus dem Offsetdruck weg, kleine Auflagen ab 200 Exemplaren sind daher wirtschaftlich interessanter. Die Verlage können sie in kürzeren Abständen nachproduzieren und bleiben lieferfähig, müssen aber nicht so stark wie früher in Vorleistung gehen und sparen zusätzlich Lagerkosten.«

Die langjährige Erfahrung im Unternehmen sowie die optimierten Produktionsabläufe der neuen Hard- und Software »Eberl & Kœsel BookFlow« ermöglichen den Kunden höchste Prozesssicherheit sowie Schnelligkeit und Qualität in der Produktion. Neben den RWS-Verlagen mit ihren Gesetzestexten ist das auch ein interessantes Angebot für Religions-, Fach- und Publikumsverlage sowie Werbetreibende aus Handel- und Industrie.

Nur von Druck oder Druckmaschine zu sprechen, wird den Arbeitsabläufen im Eberl & Kœsel BookFlow aber nicht gerecht : »Wir reden hier definitiv von der ›next generation‹ der Buchherstellung«, sagt Geschäftsführer Joachim Kühn. Kernelemente dieser Kette sind zwei hochmoderne Aggregate, die Eberl & Kœsel neu gekauft hat und schon Ende März offiziell in Betrieb nimmt: Die digitale Rollendruckmaschine Canon ProStream 1800 und eine Weiterverarbeitungslinie PF7 des Schweizer Herstellers Hunkeler.

Bereichsleiter Druck Birsan Gülmez war an der Investitionsentscheidung maßgeblich beteiligt: »Wir haben mehrere Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen von verschiedenen Anbietern geprüft und ausführlich getestet«, berichtet er, »diese beiden haben uns am meisten überzeugt. Die Anlage, kombiniert mit unserer fünfjährigen Erfahrung und unserem Know-how im digitalen Rollendruck, ermöglichen es uns, den Verlagen auch und insbesondere im Bereich Dünndruck einen einzigartigen Service zu bieten.«

Ein Aspekt, der die Produktion von Kleinauflagen für die Verlage bisher zusätzlich erschwert hat, ist der Papiereinkauf: »Dünndruckpapier kann man erst ab einer Menge von mehreren Tonnen kaufen, weniger ist schwierig«, erklärt Kundenberater Hans-Georg Trentz. »Früher haben die Druckereien einfach 20 Tonnen ins Lager gelegt und im Laufe der Zeit verdruckt. Das gibt es heute nicht mehr, weil diese Lager zu viel Kapital binden. Deswegen haben wir ein standardisiertes System entwickelt, das es den Verlagen ermöglicht, Kleinauflagen zu drucken, ohne große Mengen an Papier zu bevorraten.« Dazu hat Eberl & Kœsel gängige Papiere in unterschiedlichen Grammaturen und Breiten immer am Lager und definiert Produktionswochen für die verschiedenen Sorten. Auf diese Weise lassen sich effiziente Produktionsstränge für die Kleinauflagen organisieren und häufiges, zeitraubendes Umrüsten vermeiden.

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